Vom 11. Mai bis 12. Juni 2026 fand der “Sommer der sprachlichen Bildung” in Wiesbaden statt. Einen Monat lang gab es ein reichhaltiges Programm aus Workshops und Fachvorträgen für pädagogische Fachkräfte der hessischen Landeshauptstadt. Anlass war die Veröffentlichung des trägerübergreifenden Fachstandards “Sprachliche Bildung und Sprachförderung in Wiesbadener Kindertagesstätten”.
Die Stiftung Zuhören beteiligte sich mit ihrem Programm „Lilo Lausch“ an der Veranstaltungsreihe und rückte dabei das Zuhören als zentrale Grundlage für Sprachbildung in den Fokus. Das Besondere: Das Programm Lilo Lausch wurde erstmals in Wiesbadener Kitas erprobt und verbreitete sich von dort in ganz Deutschland.
An jeder Ecke ist zu spüren: Lilo Lausch ist in Wiesbaden gut bekannt und findet sich in vielen Kitas wieder. Auch in den neu erschienenen trägerübergreifenden Fachstandard ist Lilo Lausch eingeflossen und dient als Konzept für die Sprachförderung in Kleingruppen. So ist Lilo Lausch auch im Sommer der sprachlichen Bildung immer wieder präsent.
Am 1. Juni 2026 lud die Stiftung zu einem Schnupperworkshop ein. Pädagogische Fachkräfte aus Wiesbadener Kindertagesstätten, der Kindertagespflege und der Grundschulkinderbetreuung erhielten dort Einblicke in das Konzept von „Lilo Lausch“ und die Möglichkeiten, es im pädagogischen Alltag einzusetzen.

Lilo Lausch am Stand der Stiftung Zuhören
Das Programm setzt früh an: Mit der Elefanten-Handpuppe Lilo Lausch entdecken Kinder bereits ab zwei Jahren spielerisch Geräusche, Wörter und Sprachen. Ziel ist es, sprachliche, kulturelle und soziale Kompetenzen zu stärken und eine wertschätzende Zuhörkultur zu fördern.
Austausch beim „Markt der Möglichkeiten“
Gleich mehrmals gab es die Möglichkeit, Lilo Lausch beim “Markt der Möglichkeiten” kennenzulernen. Am 11. Mai nutzte die Stiftung Zuhören die Gelegenheit zum Austausch mit Fachkräften und Interessierten. Am Stand der Stiftung Zuhören konnten die Besucher*innen auch die Handpuppe Lilo Lausch kennenlernen, die mit ihren großen Ohren neugierig macht und das Zuhören im Programm auf spielerische Weise vermittelt.
Am 27. und 28. Mai fand der Markt der Möglichkeiten in der Louise-Schroeder-Schule statt. Hier stellte Multiplikatorin und Fachkraft Annette Kiesewetter das Programm Lilo Lausch vor, das sie schon seit vielen Jahren mit Begeisterung in ihrer Kita nutzt. “Die Lilo Lausch Zeit findet bei uns ganz regelmäßig statt”, erzählt sie. “Die Eltern und Großeltern kommen in die Lilo Lausch Zeit und lesen dort vor, erzählen Geschichten. Und die Kinder spüren: Meine Sprache ist hier wichtig. Das erfahren Kinder selten so niedrigschwellig! Da passiert sowas wie ein Wunder in Beziehungsarbeit. Das macht die Lilo – die ist schon sehr sympathisch.”
Ein herzlicher Dank gilt Frau Kiesewetter für ihr Engagement und die wertvolle Unterstützung. Ebenso danken wir Isabella Sikiric und Lenka Gebhart von der Kita Mühltal, mit denen ein gemeinsamer Stand beim Markt am 11. Mai möglich war und die mit ihrem Einsatz die Umsetzung vor Ort bereichert haben. An ihrem Stand veranschaulichten sie, wie sie das Hörspiel „Als die Raben noch bunt waren“ in der Kita umgesetzt haben. Die begleitende Audioaufnahme konnte dabei direkt angehört werden und gab einen lebendigen Einblick in ihre praktische Arbeit mit den Kindern.
Ansprechperson Lilo Lausch Projekt

Anna Cijevschi
Referentin Bildungsprogramm Kita und Schule
Mail: cijevschi@stiftung-zuhoeren.de
Tel.: +49 (0)89 5900 41296
Stiftung Zuhören
Rundfunkplatz 1
80335 München





